Fürth Festival 2019 - Programm Kirchenplatz St. Michael, Samstag, 13.7.

18 Uhr: Aga Labus

Aga Labus nimmt das Publikum mit der fröhlichen Schwere ihrer Musik sofort in Zauberhaft. Sie setzt ihre ausdrucksstarke Stimme fantasievoll ein, indem sie schöne Klänge mit provozierenden verbindet und dem Publikum dadurch aufzeigt, dass die Welt nicht immer rosarot ist. Sie nennt die Dinge beim Namen und vermittelt dennoch ein Gefühl, wie man auch mit Missständen umgehen kann. Gemeinsam mit ihrer Loopstation wagt sie sich auf den experimentellen Musikpfad: Grunge? Soul? Hiphop? Funk? Hauptsache es groovt und ist bunt, wie ihre Worte.

20 Uhr: Mocha

A magical ride – Songs von verwunschenen Wäldern und fernen Meeren. Wer braucht schon Karte und Kompass? Das Trio Mocha lässt sich von Vogelzwitschern leiten, von einem Wirbel im Wasser, von tanzenden Lichtpunkten... Das neue Album „What if it ends ?“ erzählt von magischen Momenten zwischen Aufbruch und Ankommen, zwischen hier und anderen Welten. Zauberhafte Songs von zerbrechlicher Schönheit. Herzzerreißend, im besten Sinn. Das neue Album knüpft da an, wo das erste („Songs about Waiting“) endet. Wie geht es weiter nach einem Schiffbruch? Wohin führt die Sehnsucht? Und gibt es wirklich keine Liebe ohne Gefahr? Zeit, es herauszufinden. Wege entstehen, indem man sie geht. Songs entstehen, indem man sie spielt. Ob das dann Modern Folk ist, eingängig oder eigen - Hauptsache, echt. Mocha sind: Silvia Cuesta (vox, bass, percussion), Micha Ködel (vox, guitar, violin) und Gisela Lipsky (vox, concert flute, piano)

20 & 21 Uhr: Turmführungen St. Michael.

Blick über das Fürth Festival.

Eintritt 3 Euro

21.30 Uhr: Monokini

Kein Sommer ohne Monokini! Uptime-Surfsound im Cinemascope-Format: Grandiose Melodien und stilvolle Beats sausen durch schäumende Brandung, durchmessen die Tiefen des Weltalls, beschwören rastlose Geister im Vollmondlicht und wehen wie Staub über verlassene Straßen, in denen verzweifelte Helden dem letzten Gefecht entgegen schreiten, die Hand am Colt. Bonbonfarbene Gitarren und trashige Transistor-Orgel, garniert mit Mariachi-Trompeten und einem rasanten Vibraphon. Mit der Selbstironie ewiger Nerds und der Unerschütterlichkeit von Kung-Fu-Meistern zelebrieren Monokini Surfmusik als große Umarmung von Logik und Leidenschaft, von Poesie und Pathos. Wahr ist und wahr bleibt: Monokini lässt uns tanzen, Monokini macht uns glücklich.

 

Ende: 23 Uhr