Das Fürth Festival wird erneut ausfallen, doch Fürth feiert die Kultur, den Sommer und die (Fürther) Freiheit:

Nach monatelangem Lockdown, der vor allem die freien Kulturschaffenden hart getroffen hat, macht die Stadt Fürth unter anderem gemeinsam mit der Vision Fürth, der Comödie Fürth, dem Kulturring C und anderen Veranstaltern mit einem umfangreichen Förderprogramm Kunst und Kultur wieder sichtbar.

So erhalten regionale Künstlerinnen und Künstler Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten. Damit auch der Einzelhandel, die Gastronomiebetriebe und der Fürther Markt von der zentralen Veranstaltung auf der Fürther Freiheit profitieren, hat das Wirtschaftsreferat das Begleitprogramm „Kleeblatt Sommer“ erarbeitet, dass die gesamte Innenstadt einbindet.

Ein Teil hiervon ist beispielsweise die Wiederauflage der 2020 erfolgreich durchgeführten Veranstaltungsreihe „Kultur am Freitag“, die ansässigen Künstlerinnen und Künstlern ein Spielangebot unterbereitet und gleichzeitig zur Belebung und Attraktivität der Innenstadt beiträgt. Außerdem soll es unter anderem ein Parkkonzept als Ersatz für die Verringerung der Parkfläche auf der Freiheit geben. Sommer, Spaß, Freiheit: Ab Donnerstag, 1. Juli, verwandelt sich die Fürther Freiheit in einen großen Kulturbiergarten.

Bis Ende August treten dort mehr als 30 namhafte Kabarettisten, Comedy-Stars und Musiker auf, darunter neben Volker Heißmann und Martin Rassau auch Werner Schmidbauer, Luise Kinseher, Ingo Appelt, Mundstuhl, Claudia Koreck, Rolf Miller oder Wolfgang Krebs. Täglich ab Mittag ist die Veranstaltungsfläche mit einem vielfältigen Gastronomieangebot geöffnet, das Kulturprogramm der Comödie findet dann stets am Abend statt. Und sollte die deutsche Nationalmannschaft bei der anstehenden Fußball-EM mindestens das Viertelfinale erreichen, werden auf der LED-Großbildleinwand auch die Spiele der DFB-Elf sowie das Finale gezeigt. Die Verantwortlichen haben ein penibles Hygienekonzept mit extragroßen Abständen, gesonderten Zu- und Ausgangsregelungen und bequemer Online-Registrierung per App ausgearbeitet.

Gegenwärtig plant die Comödie mit 250 Plätzen. Bei weiterhin sinkender Inzidenz sind aber bis zu 500 Besucher sowohl im Biergarten als auch den Kulturveranstaltungen möglich. An jedem Tisch dürfen nur vier Personen sitzen, weshalb die Karten für die Abend-Shows auch nur paarweise verkauft werden. In jedem Fall sind die aktuellen Pandemieentwicklungen zu beachten. www.sommer-freiheit.de