Fürth Festival 2019 - Programm Kirchenplatz St. Michael, Sonntag, 14.7.

11 Uhr: Weißwurst-Frühstück / Vokalrunde

Der etwas andere Chor in der Innenstadt... fei wergli! Gut 40 Sänger und Sängerinnen zählen zur bunten Gesangstruppe des Fürther Altstadtvereins, obwohl der Chor im Sommer erst seinen zweiten Geburtstag feiert. Grund des Erfolges ist großes Engagement von allen Beteiligten, das, Dank der gut fränkischen „bassd scho“-Mentalität, unglaubliche Leichtigkeit gewinnt. Der Name lässt vieles vermuten, vieles auch zurecht. Doch wer lallende

Wirtshausgesänge erwartet, wird von Rocksongs, poppigen Evergreens und aktuellen Hits überrascht. Alle Lieder in neuem, unbekanntem Gewand, da jedes einzelne Arrangement von Chorleiterin Mercan Kumbolu auf den Chor zugeschnitten und maßangefertigt wird. Wer sich selbst von der Freude und dem anspruchsvollen Ergebnis überzeugen möchte, dem sei der Auftritt wärmstens empfohlen.

12 Uhr: Hannes Stegmeier Trio

Seit 2013 spielt das Hannes Stegmeier Trio in der Besetzung Hannes Stegmeier (Bass/Gesang), Eric Flach (E-Gitarre) und Dominik Back (Schlagzeug) zusammen. Sie lassen Funk und Blues auf erfrischende und mitreißende Art aufleben. Mit Respekt vor den Größen der Genres, Kreativität und musikalischem Können begeistern die jungen Musiker immer wieder ihr Publikum.

 

15 Uhr: zweifelsdrei

Das Trio zweifelsdrei, rund um den Liedermacher Matze Brietz, arrangierte und feilte in den vergangenen Monaten mit viel Leidenschaft und Energie. Nun ist es soweit, die Aufnahmen für die erste gemeinsame CD sind im Kasten und das Live-Programm gedeiht, so dass sich zweifelsdrei endlich dem zuwenden kann, worauf es wirklich ankommt: seinem Publikum. Fragt man die Musiker Sibylle Friz (Cello, Querflöte, Gesang), Lutz J. Mays (Bass, Gesang) und Matze Brietz (Gitarre, Klavier, Gesang) nach ihrem Stil, fällt schnell die Redewendung „Liebevolle Renitenzmusik“. In ihren Liedern geht es um Liebe, Freundschaft und Gesellschaftliches. Durch die Texte und den gefühlvollen Gesang von Matze Brietz oft direkt und ohne Umschweife auf den Punkt gebracht, werden die Lieder dank der leichtfüßigen Arrangements aus groovendem Bass, renitent-sehnsüchtigem Cello und antreibender Gitarre mit Leben gefüllt. zweifelsdrei freut sich auf einen Nachmittag voller aufsässiger und liebevoller Momente. Aufsässig. Liebevoll. Fränkisch. Zweifelsdrei.

16 Uhr: Benny Sand + Band

Lebendigkeit, Groove und Raffinesse – das sind Begriffe, die den Charakter von Benny Sand und seiner Musik sehr gut beschreiben. Der aus Thüringen stammende Sänger und Gitarrist überzeugt mit funkigen Rhythmen, rockig anmutenden Riffs und einer frischen Stimme, die sich nicht scheut von einem wunderschönen Falsett in eine berstend hohe Power-Stimme zu switchen und dabei eine herrliche Energie zu versprühen. Stets wohl überlegt und ausgetüftelt sind die Songs und Arrangements von Benny Sand. Sie begeistern und überraschen den Zuhörer in ihrer Feinheit und gleichzeitiger Spannung. Zusammen mit seiner Band szenebekannter Musiker, nahm er erst kürzlich sein erstes Album auf und bringt dieses nun unter die Leute. Band: Benny Sand (Vocals, Guitar), Joschi Joachimsthaler (Guitar, Backing Vocals), Sebastian Braun (Bass), Philip Kranz (Keyboards, Backing Vocals), Matthias Bäuerlein (Drums).

18 Uhr: The Jules Band

Live und in Farbe ohne Schnickschnack! In unserer digitalen Welt vollgeklatscht mit Filtern, Hashtags und Playbacks kommen plötzlich The Jules Band ausgerechnet mit dem analogen Flair der 1970er Jahre um die Ecke geschossen und führen sich dabei nicht auf wie die ersten Neandertaler dieser Erdscheibe… äh, -Kugel, sondern vereinen den alten Stil mit modernem Sound, gekonnt, gut arrangiert und genreübergreifend. Das Herzensprojekt der jungen Künstlerin Julia Fischer aus Nürnberg, die sich in vielen Genres mit ihrer souligen Stimme und an den Tasten einen Namen macht und sich vom Poptrio bis zur Jazz-BigBand Bühnen mit großen Namen der Musikszene teilen durfte, hat mit The Jules Band wieder zum bluesrockgetränktem Soul gefunden und das kann sich sehen lassen. Kein Fake, kein Filter, alles aus eigener Feder. Handmade. Und vor allem mit viel Herzblut. Nicht, dass früher alles besser gewesen wäre, aber ein bisschen „back to the roots“ schadet überhaupt nicht.

 

Ende 20 Uhr