Stadtpark am Samstag, 09.07.2022

Parkbühne beim Zukunftsfestival Fürth im Übermorgen

Im Fürther Stadtpark auf der Liegewiese unterhalb der Engelhardstraße findet zum zweiten Mal das Zukunfts- und Nachhaltigkeitsfestival Fürth im Übermorgen statt. Vom 7.-10. Juli 2022 bietet die Stadt Fürth dort gemeinsam mit vielen Partnerorganisationen ein buntes Festivalprogramm voller Workshops, Aktionen, Vorträge und in Kooperation mit dem Fürth Festival abwechslungsreiche Kulturgenüsse auf der „Parkbühne“. Die Aktionen, Workshops und Vorträge findet sich auf der Festivalseite www.fuerth-im-uebermorgen.de. Gefördert wird es das Zukunftsfestival durch die Stiftung der Familie Schreier und Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Genießt mit uns den Sommer und gestaltet die Zukunft mit!

Queenwho – Rap aus Bremen

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Who? Queenwho!?

Eine Rapperin, Performerin, Ikone oder Kämpferin? Alles Synonyme für Queenwho, die weiß, wie sie ihre Bars schreibt und einsetzt. Egal, ob auf Spanisch, Deutsch oder Englisch, jede*r weiß: “If Queenwho raps on the beat, she‘s killing it!”

Sie ist eine Künstlerin aus Bremen, die mit ihren Songs auf verschiedenen Plattformen Menschen erreichen will. Ihre Songs stehen für Black Empowerment, intersektionalen Feminismus und Black Culture.

Seit ihrer inhaltlich starken, erste Single „Melaninlicous“ von 2018 ist Whoopi im Business und verfolgt im Privaten wie auch im Musikalischen, zielstrebig ihre eigenen Visionen. Ihr großes Anliegen ist, mehr Sichtbarkeit für die Erfahrungen und Lebensrealitäten von Black and People of Color in dieser weißen Mehrheitsgesellschaft zu schaffen.
Queenwho ist auf verschiedenen Bühnen unterwegs und bringt mit ihrer Stimme und Moves den ganzen Raum zu beben. Sie macht Rap nicht nur als Kunst – sie macht Rap einzigartig. 

Dives – Garagenpop aus Wien

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Als das Wiener Trio DIVES 2017 mit seiner Debütsingle „Shrimp“ als frische Brise auf’s österreichische Indie-Pop-Parkett fegte, fühlte sich das an, als würde alles an seinen Platz fallen. Eine prominente Bassline, ein genau richtig rumpelndes Schlagzeug, dazu Surfgitarre und der Tanz von zwei Stimmen, die einander umspielen und ergänzen: Ein Song wie ein Sommertag, spontan und intensiv, leicht wehmütig und einen Tick zu kurz. Und er legte den Grundstein für ein Füllhorn an weiteren guten Liedern, die Tamara Leichtfried, Viktoria Kirner und Dora de Goederen noch schreiben würden. Sie erzählen von Freundschaften und Sehnsüchten, von Self Care und Zusammenhalt gegen die Kälte von außen. „How can you feel when your hearts are made of stone?“, diese Frage richtet etwa „Tomorrow“ wieder und wieder an ein „Ihr“. Musik als Antidot gegen die Verrohung: DIVES-Songs geben Halt und haben Haltung. In ihrer letzten Single „Streets“ singen DIVES über die Sehnsucht nach langen Nächten und lauen Sommerabenden, über das Nicht-Nachhause-Gehen-Wollen, die Zerstreuung und das Loslassen. Mit ihrem ersten Longplayer „Teenage Years Are Over“ sind sie 2019 in die Riege der großen Indie-Bands Europas aufgestiegen und haben über 13 Länder bespielt. Jetzt ist das ersehnte 2. Studioalbum in den Startlöchern und erste unveröffentlichte Songs daraus werden 2022 bereits live zu hören sein!

AzudemSK

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Zu fresh – ich glaub Du wirst uns nich' gerecht wenn Du sagst, dass das Boom-Bap is'“ - AzudemSK ist Classic. Und es gibt anscheinend einige Hip-Hop Klischees, die der Künstler schmunzelnd zu erfüllen vermag. Selber schuld, möchte man meinen. Aber so einfach ist das wohl nicht. Herzlich, energetisch, 'n Stück weit pathetisch. Auf der Bühne und im U-Bahn Schacht. Ungeschminkt, unbedingt. Emotional wo andere nur Phrasen dreschen, umarmend wo andere hochtrabend den Finger heben. Und das auf weit mehr als nur Sound, den man zu leicht der Golden Era zuschreibt. Es wird auf Jazz gerappt, mal a capella, mal wird der DJ bemüht, die Breaks live zu cutten. Aber das große Ganze ist bekanntlich mehr als nur die Summe seiner Teile. Und so schließt es sich nicht aus, tiefgründig und leichtfüßig zu sein. Es schließt sich nicht aus, support für Evidence und Frittenbude zu spielen. Es schließt sich nicht aus, wie Graffiti auf Zügen und Nietzsche Lektüre. Wem das an Eindrücken nicht reicht, überzeuge sich selbst und finde den Weg Richtung Konzertbühne. Es wird Zeit. One Love!

Elena Rud – Soft Grunge aus München

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Ausbruch und Besinnung, Verzweiflung und Selbstironie, Festivalbühne und einsamer Badewanne lebt Elena Rud. Die gleichnamige Sängerin wohnt, genau wie ihre vierköpfige Band (die sie liebevoll ihr Rudel nennt), in München. Zusammen produzieren sie innovative und tanzbare Popmusik, bei der Elenas markante, raue Stimme im Mittelpunkt steht, eingerahmt von Sounds aus Indie-Rock und Synth-Wave. In ihren poetischen Texten thematisiert Elena Body Dysmorphia, Anxiety, Sexismus und toxische Beziehungen. Diese Enttabuisierung nennt sie „Melancholic Love Shit“ und spricht damit den Weltschmerz ihrer Generation aus - zwischen Fremd- und Selbsthass, Körperbildproblemen und Angstzuständen. Dabei stärken die vier Jungs in ihrer Band nicht nur ihr den Rücken, sondern wehren sich auch gegen die toxischen Ideale, an denen sie selbst in unserer Welt gemessen werden - für mehr Schwäche, Unsicherheit und Glitzer-Makeup anstatt Dominanz, Unterdrückung und Aggression. So deprimierend das zuerst klingen mag, ist Elena Rud keinesfalls hoffnungslos. Im Gegenteil: das Auftreten ist selbstbewusst, ihre Message empowernd: Wir alle haben diese Probleme, lasst uns endlich darüber reden. Let's be Rud together