Fürth Festival 2018 - Programm Lindenhain, Freitag, 13.7.

Junge Kultur am Lindenhain

Veranstalter: Jugendkulturmanagement con-action.

„Ay Allda, mach lauder“

In Kooperation mit Kopf und Kragen, dem Live-Club in Fürth und „Pop für alle - Popkultur meets Handicap“.

 

Das Open Air „Ay Allda, mach lauder!“ am Lindenhain hat heuer erstmalig für Menschen mit Handicap ein paar, wie wir hoffen, hilfreiche Gimmicks am Start: Es gibt eine Rollstuhltribüne, eine möglichst barrierefreie Bar und Deutschlands bekannteste Gebärdensprachdolmetscherin Laura M. Schwengber, die alle Konzerte in Gebärdensprache übersetzen wird. Von Berlin aus reist sie durch ganz Deutschland und baut Brücken zwischen tauben und hörenden Menschen. Ihre unbändige Leidenschaft für Musik bringt die gebürtige Spreewälderin dabei beim Dolmetschen von Konzerten und Musikvideos ein — wie etwa bei AnnenMayKantereit, Revolverheld, das Babelsberger Filmorchester oder Max Mutzke. Sie liebt die großen und kleinen Konzerthäuser und glaubt, dass Musik ein Geschenk für alle sein kann. Und manchmal braucht man eben die große Schere, um es auszupacken.

18.30 Uhr: Mic Mali

Mic Mali ist ein aufstrebender Musiker, der die Welt mit seinen Songs ein kleines bisschen bunter macht. Zusammen mit seiner 11-köpfigen Band ist er ein absoluter Geheimtipp, wenn es um Pop, Funk und gute Laune geht! Deutschsprachige Texte und ausdrucksstarke Bläserarrangements verleihen seinen Songs das gewisse Etwas. Zu seinen Vorbildern zählen Größen wie Roger Cicero und Seven, was sich auch in seiner Musik widerspiegelt.

20 Uhr: Megaphon

Nach über neun Jahren Bandgeschichte und weit über hundert Konzerten hat immer noch niemand eine Kategorie gefunden, in die man megaphon packen könnte. Offbeats, Funkgrooves und Rock’n’Roll-Attitüde, angetrieben von massiv-filigranen Drums. HipHop eben. Aber mit Gesang. Und ohne Playback. Urban Life Beats. Tanzmusik für offene Ohren. Und zum Mitmachen. Denn megaphon funktioniert nur gemeinsam. Mit dem Publikum. Mit Energie. Und mit ganz viel Schweiß. Nachdenklich und positiv aggressiv wie bei der Debüt-Single „Herr Minister“, ausgelassen und furchtlos wie bei „Clubs’n’Cola“. Und alles, was es dazwischen so an Emotionen gibt. Denn zwischen schwarz und weiß ist noch ganz viel Platz zu tanzen. Egal ob drinnen oder draußen, Festival oder Solo-Gig. Egal ob Jugendclub oder Mainstage, zwanzig oder tausende: Hauptsache, das Dach fliegt weg. Punkt.

21.30 Uhr: Qunstwerk

Eine gemeinsame Sprache sprechen, Kultur und Tradition fördern und damit einen unvergesslichen Moment erzeugen. Die Band des Volkes Qunstwerk hat genau diese Attribute in ihrer Musik vereint. Schon in der Schreibweise ihres Namens zeigen Qunstwerk, dass sie nicht die Regel, sondern die Ausnahme sind. Rapper und Produzent Hospo sowie Sänger Ilber lassen seit über 10 Jahren keine Gelegenheit aus, um Musik zu machen und live zu performen. Komplettiert wird die Band durch Backup-Rapper Ronin, den Bassisten Marc und den Drummer Roman, die bei jedem Auftritt mit auf der Bühne stehen. Wahlweise wird die fünfköpfige Band noch durch einen DJ auf der Bühne ergänzt. Mit ihrer ersten EP „QistQult“ konnten sie ein erstes Ausrufezeichen setzen. Durch ihre selbstkreierte Stilrichtung „Hip Soul“ begeistern sie seit 2014 weite Teile des Landes sowie auch die Schweiz und Österreich. So wie ein wahres Kunstwerk aus vielen verschiedenen Komponenten besteht, so kann man beim Qunstwerk-Sound Elemente aus HipHop, Soul, Pop und Rock erkennen. Die Band lässt sich in keine Schublade stecken. Ihr eingängiger Sound gepaart mit enormer positiver Grundstimmung begeistert schlicht und einfach.

 

Ende: 23 Uhr